Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Geschichte

1997-2000

Der Einschnitt

Der Einschnitt kam 1997. Weil das Land Sachsen die Ruine des Kurländer Palais zum Verkauf ausschrieb, ohne ein Bleiberecht für die »Tonne« zu garantieren, und weil kein Investor zwischenzeitlich bereit war, für den Jazzclub Sanierungs- und Investitionsarbeiten zu übernehmen, sah sich die Mitgliederversammlung des Vereins nach harten Diskussionen gezwungen, in die historischen Bierlagerkeller der ehemaligen Waldschlösschenbrauerei umzusiedeln.

Dort wurde der Klub jedoch weder vom Großteil der Gründungsmitglieder noch vom Dresdner Jazzpublikum ausreichend angenommen. Die laufenden Kosten der opulenten Untertage-Anlage konnten nicht annähernd erwirtschaftet werden; die städtischen Zuschüsse trugen weder der kulturellen Bedeutung des Jazzclubs »Tonne« noch der Größe der Räumlichkeiten auch nur ansatzweise Rechnung. Bereits 1998, ganz deutlich jedoch 1999 waren diese Kalamitäten am Programm zu erkennen, dem man die hilflose, in alle musikalische Richtungen gehende Suche der Geschäftsführung nach den rettenden »Geldbringer-Konzerten« anmerkte.

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