Jazzclub Tonne

DER Jazzclub in Dresden!

Geschichte

1996

Der Erfolg

Die »Tonne« hat sich gründlich konsolidiert. 180 Konzerte mit 23000 Besuchern sprechen eine überzeugende Sprache. Das sind dreieinhalb Konzerte und 442 zahlende Besucher wöchentlich, also knapp 130 Hörer pro Konzert – Werte, von denen vergleichbare kommunale Einrichtungen mit weit besserer finanzieller und personeller Ausstattung nur träumen konnten.

Der Mythos »Tonne« begann, Fuß zu fassen. Durch großen Enthusiasmus, durch die Erarbeitung eines sehr guten Rufes (viele Musiker aus allen Ecken der Welt wollten unbedingt in der »Tonne« spielen) und – wie die damalige Geschäftsführerin des Vereins zu Recht sagte – durch »gnadenlose Selbstausbeutung« (unentgeltliche Arbeitsstunden und Lohnverzicht) gelang es der Dresdner »Tonne«, zur Spitze der deutschen Jazzclubs aufzurücken.

»Tonne« stand für Qualität. Es galt, dass jeder, der über das Jahr regelmäßig die »Tonne« besucht, viele der wichtigen innovativen Jazzer aus den USA und Europa gehört hat. Musiker wie Tim Berne, Dave Douglas, Chris Speed, Charles Gayle, Abraham Burton, Kenny Wollesen, Marc Ribot, Wayne Horvitz, Stomu Takeishi, Paul Motian, Ben Perowsky, Brad Shepik (Schoeppach), Mark Turner, Joshua Redman, Sun Ra, Anthony Coleman und viele andere spielten damals in der »Tonne«.

Jazzclub Tonne / Die TONNE / Geschichte / 1996